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RE: Köln und die Ausschaffungsinitiative • Absender: marie, 14.01.2016 15:30

i. Die Debatte vom Thema sexualisierte Gewalt lösen. würde einmal entspannen...
"Köln/Oktoberfest/Bierzelt" (Metapher) hat ein Problem: sexuelle Belästigung ist kein Straftatbestand in Deutschland, d.h. man kann sehr wohl eine Anzeige erstatten, aber mehr kommt da nicht. Darüber hinaus ist anzumerken, dass Slip ausziehen keine Nötigung ist - das ist in D "nur" sexuelle Belästigung. man(n) stelle sich das einmal vor; also ich will nicht... und da gäbe es noch mehr zu berichten an dieser Front, aber ich verschone euch mit feministischen Themen. [smokin]
ii. Migration endlich als normale Gegebenheit betrachten - die gibt es nämlich seit Menschengedenken.
iii. Ganz Europa sollte endlich eine gemeinsame Migrationspolitik formulieren und betreiben. Denn gemäss Dublin kommen an und für sich nur "wenige" Menschen für den Flüchtlingsstatus in Frage, und selbst da herrscht Uneinigkeit (Eritrea z. bsp. gilt in einigen Ländern als safe, bei anderen nicht). Des Weiteren kommen auch nur auserwählte in den Genuss von Schengen - das sind die üblichen Privilegierten. Schengen/Dublin schliesst viele von der Möglichkeit aus, durch Migration sich eine sichere Existenz aufzubauen. Ich weiss was das bedeutet. ich bin Seconda - in Napoli wäre ich jetzt mit einem Ollen verheiratet, der mich betrügt/verprügelt, keinen Job hat, womöglich für die Camorra Jöbblis erledigen würde und meine Kinder wären von der Camorra oder von Drogen abhängig. [Vater, wo immer du bist, egal wie du warst: danke für deine Entscheidung und für die Möglichkeit, die du mir gegeben hast! Sie ist zwar klimatechnisch nicht ideal für mich, für die indigene Bevölkerung bin ich zu energisch, aber grosso modo; gut bis sehr gut, nach der DI nicht mehr ganz so gut, aber das kriege ich hin, wie immer.]
Mit einer Migrationspolitik würde man 1. allen die Möglichkeit geben, nach Arbeit zu suchen, um sich ein sicheres Leben aufzubauen, 2. das würde das asylwesen entlasten, was dringend nötig ist (denn viele, die ausgeschlossen sind, versuchen mittels "Asylstatus" einzuwandern und z. bsp. Tunesien ist m.E. safe; zumindest im Vergleich mit Somalia.) 3. das würde aber in Gottes Namen bedingen, dass man die PFZ entsprechend kritisch analysiert, allenfalls anpasst und/oder bei Unmöglichkeit abschafft. 4. Familiennachzug würde wahrscheinlich heiss diskutiert werden - für mich wäre das kein Problem; vllt bräuchte es Kriterien, die erfüllt sein müssten. Aber gegen gut ausgebildete Kinder von Migranten ([smile] ich gebe mir Mühe) spricht nix; damit meine ich nicht (nur) Akademiker. ich bin vom dualen Bildungssystem zutiefst überzeugt (gibt aber durchaus Verbesserungspotential)!
Und las but not least:
iv. Das elendiglichste Thema: die (Welt)Ökonomie.
Ich finde, dass Menschen selbst bestimmen können, wo sie sich niederlassen wollen. So wie wir das entscheiden können. Lust auf Kanada? Australien? Buenos Aires (ja, ja, ja)? usw. Von mir aus auch Wladiwostok, wenn der Winter gefällt. Aber das wird utopisch bleiben. Man geht der Arbeit nach, weil im Herkunftsland die Arbeit einen nicht ernährt (80% des erwirtschafteten geht für täglicher nahrungsbedarf drauf in Malawi! Bei uns in der CH sind es 6-7%! ich finde das Grund genug, zu gehen). Da aber nicht alle weg wollen, muss sich die Ökonomie ändern und (wieder) Teil der Gesellschaft werden, damit Menschen zu Hause bleiben können - denn die wenigsten wollen eigentlich weg. Napoli, wunderschöne Hafenstadt, man isst gut, Klima ist optimal, man darf laut sein, energische Menschen sind normal dort usw... geht nicht, das bisschen Ökonomie ernährt nie alle und der Rest wird von der Camorra ernährt. Wäre es nicht so, wäre mein Vater nicht gekommen - und das ist in den allermeisten Fällen so.
Die Ökonomie muss Verantwortung übernehmen indem sie durch Arbeit ein würdevolles und bezahlbares leben ermöglicht. Das geht mit Steuern bezahlen, das geht indem sie sich um ihre angestellte kümmert, und ein Gehalt bezahlen sowie Rente mitfinanzieren, das Ersparnis und gute Ausbildung ermöglicht. Das geht aber, wenn dieses entmenschlichte und unethische Profitdenken in der Wirtschaft (und Gesellschaft) endlich ein Ende hat - das ist u.a. eine der Ursachen, dass es so weit gekommen ist... nicht nur, klar.
...ich bin daran, mich mit Adam Smith zu beschäftigen. Er erklärt zwar wie moderne Ökonomie funktioniert - sogar einwandfrei und frei nach dem Motto: im Zweifelsfalle pro (Raubtier)Kapitalismus, aber wie Wohlstand entsteht, oder wie er entstand, verschweigt er. der Wohlstand basiert auf Sklavenarbeit, Arbeit=Ware der Mensch spielt keine Rolle! Das nannte (sorry, jetzt kommt's, leider muss ich ihn nennen, er ist der einzige, der es gut beschrieben und thematisiert hat...) Marx, der sack hat es auf den punkt gebracht: Entmenschlichung und Warenfetisch. Tut mir leid, in diesem Punkt hatte er recht! Und nein, wenn man nachschlagen will, wie Revolution funzt, dann muss man Lenin oder Trotzky lesen. Marx hat da wenig Anleitung geboten - Vollpfosten missinterpretieren immer, das liegt in der Natur der Sache. Der Ökonomie würde ich gerne den Menschen wieder schenken; das würde einige Konflikte entschärfen.

Zur Information: ich bin Pessimistin, also das wird in absehbarer Zeit so nicht diskutiert oder gar umgesetzt werden. Der jetzige Zustand wird sich sogar noch zuspitzen. Leider.

Eure Marie, keine Marxistin und nichtallwissend, Marie halt!
PS: und ganz wichtige Erkenntnis, für die eigenen Vorurteile/Stereotypen ist man selbst zuständig und nicht Aussenstehende.

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